Schwäbische Alb - Region Neckar-Alb
 
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letzte Aktualisierung:
Samstag, 22. Februar 2014

Anschrift:
Kulturwerk Neckar-Alb
Postfach 1624
72606 Nürtingen

Infotelefon:
0176-85270515

JÜNGSTE VERANSTALTUNG:

- 29. Oktober 2011 - Ahnengedenken statt Halloween

kommende Veranstaltungen 2012:

24. März 2012 Frühlingsfest/Winteraustreiben - Frühjahrstag- und Nachtgleiche

Vergangene Veranstaltungen und Aktivitäten von uns im Jahr 2011

Ahnengedenken - Allerseelen - 29. Oktober 2011

Heute Abend habe ich ein Feuer entfacht.
Aus Klaubholz, aus vielen kleinen, knorrigen, knacksigen Ästchen, eilig von emsigen Händchen gesammelt.
Aufgeschichtet habe ich sie in der Asche, die plötzlich zu rauchen begann.
Ein kaum wahrnehmbarer, feiner Rauchfaden stieg auf, ich habe ihn gesehen – und gepustet, und gelacht habe ich, als es stärker rauchte und ich ein leises Knistern hörte.
Gejubelt habe ich, als mit einem Male helle Flammen aufschlugen, die das karge Holz rasch verzehrten.
Genug Licht für die Dämmerung, genug Kraft für ein Mahl, genug Wärme für den feuchten Nebel, der darniedersank.

So war das. Ein helles Feuer, entfacht ohne Anzünder, ohne Streichhölzer, ohne irgendwelche Hilfsmittel – nur aus der Wärme der Asche, die ganz weiß, ganz ruhig in der steinernen Feuerstelle lag, und aus dem Holz, das kleine Hände brachten...

Ich weiß, auf wessen Asche ich meinen Feuerstoß errichtete.
Ich weiß, wessen Feuer ich wieder entfachte.

Denn ich habe es gesehen, dieses Feuer.
Es brannte zu Ehren der Ahnen, wir haben sie angerufen, die Väter, die Mütter, die Männer, die Frauen, die Bauern, die Dichter und Denker...
All die, die ihre Kraft, ihre Liebe, ihr Leben, ihr Wissen und ihr Wollen gegeben haben, all die, deren Wirken wir in uns spüren, all die, deren Werk wir weiterführen wollen...

Wir? Wir, die wir uns versammelt haben, die gemeinsam gesungen haben, die gemeinsam die Fackeln entzündet haben, die alle nacheinander durch den dunklen Wald, auf dem Ahnenpfad gegangen sind, die beim Surren und Klappern des Spinnrades ihren Schicksalsfaden von den Nornen erhielten, die das Aufbrausen des Sturmes verspürten und das Rauschen der Bäume hörten, die in der stillen Dunkelheit gewartet haben, bis es endlich brannte, dieses Feuer.



Das Ahnenfeuer, das wir mit unserer eigenen Glut entfachten, das in uns aufloderte, das unser aller Schicksalsfaden – jeder miteinander verknüpft – verzehrte, uns einte, uns durch die Nacht begleitete.
Hell genug, uns durch die Dunkelheit zu leuchten, kräftig genug für jeden Hungrigen, heiß genug für die Kälte, die uns umgab...
Groß genug, um einen Tag später erneut aufzulodern...!


Herbstfest / Erntedankfest - 24. September 2011

Oftmals – nein – immer sind die Plätze, an denen wir feiern, abgestimmt auf den Inhalt unserer Feste, und darum auch grundlegend wichtig für die Gefühlswelten, die dabei wachgerufen werden sollen...


Unser Herbstfest war ein üppiges, ein reiches, ein offenes und fröhliches Fest – ganz so, wie man eben im Herbst zum Erntefest, zum Ernte-Dank, fühlt, und ganz so, wie der Platz, an dem wir feierten: die erhabene Weite der Alb, der fruchtbares Streuobstwiesenland zu Füßen liegt, der duftende Boden, und nicht zuletzt der goldene Tag, der in satten Blau- und Purpurfarben zu Ende ging...


Gegen diesen goldenen Himmel zeichneten sich die Umrisse der Burschen und Männer, die geschmückte Erntegeräte geschultert hatten, der Erntewagen, der Gabentisch und die Runde um den  hohe Feuerstoß nahezu märchenhaft ab und gaben dem Fest einen edlen Rahmen, während das ausgelassene Singen und das üppige Festmahl Zeugen dessen waren, dass wir es verstehen, aus unserer Freude über die grundlegendsten Dinge des Lebens – und der Ernsthaftigkeit, derer es bedarf, um dies zu erkennen und zu würdigen – eine Lebenswirklichkeit zu gestalten, die so bodenständig und wahrhaftig ist, wie die Menschen, die diese ehrlich mit uns teilen.


Auf dass die Lust am gemeinsamen Feiern, die Fröhlichkeit und die Großzügigkeit, mit der jeder den Gabentisch bereicherte, weit über dieses Fest hinausreiche!---




Alemannenschach - 30. Juli 2011


Die Regeln:



Das Spiel:





Tag- und Nachtgleiche - Winteraustreiben - 19. März 2011


Den Winter austreiben - mit Lärm und Krach. Das war das Ziel unserer diesjährigen Frühlingsfeier. Als es am Abend des 19. März bereits dämmerte, trafen sich die "Winteraustreiber" auf einer Anhöhe der mittleren schwäbischen Alb.
Alle waren ausgerüstet mit Trommeln, Schellen, Trillerpfeifen, Dosen mit Kieselsteinfüllung und und und; die Vielfalt der Gegenstände, um Krach zu machen, war riesig.
Zunächst waren jedoch keine Trommeln, Schellen oder sonstiges Hilfsmittel gefragt, sondern allein die körperliche Tüchtigkeit eines jeden Teilnehmers. Denn vor dem Marsch des Winters zu dessen Verbrennung fand ein Fangenspiel auf einem, mit Fackeln abgestecktem, Gelände statt.


Die Hauptrollen des Spieles - wie hätte es auch anders sein können -  waren der Winter (symbolisiert durch eine, in die Jahre gekommen wirkende, Strohpuppe) und der Frühling (symbolisiert durch einen kraftstrotzenden, schneidigen Mann). Die Nebenrollen wurden durch alle Anwesenden erfüllt. Aufgabe Letzterer war es, dem Winter als auch dem Frühling davon zu laufen. Wurde man vom Winter erwischt, musste man an Ort und Stelle stehen bleiben; denn man war eingeforen. Wer vom Frühling erwischt wurde, musste sich diesem anschließen. Der Frühling hatte das Recht, die Eingefrorenen aufzutauen und einzureihen. Das Regelwerk des Spiels war Garant, dass der Winter von vornherein verloren hat; eben so, wie es zu Frühlingsbeginn auch sein muss.
Danach wurde der Winter vom Frühling und dessen neu gewonnener Gefolgschaft umzingelt und das Lied "Nun treiben wir den Winter aus" gesungen.


Gleich im Anschluß prasselte auf den Winter ein ohrenbetäubender Lärm ein. Spätestens jetzt wurde ihm wohl bewusst, dass sein letztes Stündlein geschlagen hat (für dieses Jahr!). Da auch der Winter ordentlich Ehre im Leib hat, fragte er in der Stunde seines Todes seine Peiniger, ob sie ihm eine letzte Ehre erweisen wollten: Der Winter bat, den Marsch zu seiner Verbrennung selbst anzuführen. Der Bitte des Winters nachgebend, folgtem ihm alle Winteraustreiber mit Lärm und Schmährufen zur Feuerstelle. Dort erklungen Frühlingslieder, eine Rede wurde gehalten und der Höhepunkt des Ganzen, die Verbrennung des Winters, war wiederum mit ohrenbetäubendem Lärm begleitet. 

Abermals wurde Licht nach langer Winternacht! Und zwar laut und deutlich!  



 
   
Warum der Name Neckar-Alb?  
  Die Idee "Kulturwerke der Regionen" möchte einzelne Regionen in Deutschland in ihrer Vielgestaltigkeit und Vielschichtigkeit erlebbar machen. Letztendlich soll es an vielen Orten in Deutschland Kulturwerke geben. Weitere Ausführungen dazu sind bei unserer Dachorganisation "Kulturwerke Deutschland"' einzusehen.
Die Kulturwerkregionen sind nicht nach einem festen Schema, etwa nach politisch-administrativen Gebieten, benannt. Die Namen sind im Sinne einer groben räumlichen Einordnung zu verstehen.

Für den Namen unseres Kulturwerkes "Neckar-Alb" haben wir uns entschieden, weil der Neckar und die Alb unsere Region in mannigfaltiger Weise geprägt haben, prägen und prägen werden. Neckar und Alb bringen eine Menge an Assoziationen mit sich, die unsere Kulturwerkregion sehr gut beschreiben können. Demzufolge machen wir vor Landkreisgrenzen nicht halt und sind auch außerhalb der Landkreise Balingen (Zollernalbkreis), Reutlingen, Tübingen (die Landkreise der politisch-administrativen "Region Neckar-Alb") aktiv.
 
 
   
 
   
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